Nachdem ich ein
F5J-Modell-Sense flugfertig, gebraucht erstanden habe, hat diese
mich so begeistert,
dass ich mir eine zweite, noch leichtere Sense
bestellt habe.
Deren Einzelteile ich
unausgerüstet gewogen habe und diese Leergewichte ,
die bestimmt
nicht nur mich interessieren, in diese kleine Baubeschreibung
eingebracht,
Dieses
vorab!
Leergewichte
Modell-SENSE
- leichte Ausführung: Rumpf mit Haube = 146g SLW = 15g HLW = 24g Fläche Mittelteil = 378g linke Fläche = 105g rechte Fläche = 104g jeweils 2 Flächenverbinder 5°
und 7° = jeweils 16g
so ergibt sich zusammen
ein Leergewicht von =
789g
--------- Modell
ausgerüstet und installiert = startklar Rummpf mit SLW, Antrieb, Haube
und 3S
650Ah-LIPO = 367g HLW = 15g Fläche Mittelteil = 439g linke Fläche = 140g rechte Fläche = 140g 2 Flächenverbinder 5° = 16g ergibt ein Abfluggewicht
von = 1117g
ergibt eine
sensationelle Flächenbelastung von 15g/dm² incl.
HLW = 13,6g/dm² ----------------------------------------------------------------------------------- Die Leitwerksanlenkungen habe ich mir wegen der
geringen
Platzmöglichkeiten mit 2
Stück "TURNIGY D56MG" gemacht. Daten: Bei
5V=1Kp.cm; 7,4V= 1,2Kp.cm, Abmessung: 19,8x8,2x21,2mm Gewicht: a = 5,6g =11,2g Für
die Flächenservos, 4
Stück "PDI-HV2107MG
7,9Kg.cm" Gewicht: a = 21g =
84g
--------------------------------------------- Hier mein
obligatorischer Aufriss für die Schwerpunktberechnung nach dem
Programm von Dietrich Meissner.. Dieses ist wie ebenso die
Ruderberechnung, von seiner
HP herunter
ladbar: http://home.germany.net/100-173822/schwerp.htm Ein Hinweis zum besseren
Verständnis der Ruderberechnung z.B. für das HLW-Servo u.
alle anderen,
ist im RC.Network Forum dieser Beitrag: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/38447-Rudermomentberechnung
den Schwerpunkt hatte ich anfangs bei
114mm von der Nase der Fläche, was sich ein wenig zu kritisch
erwies,
obwohl nach der Schwerpunktberechnung sich eine 8%
Längsstabilität
sich ergab.
Nach mehreren Flügen und einer Verschiebung durch Gewichtszugabe
in den vorderen Rumpf, liegt er jetzt bei 110mm! Allerdings ist bei
einem etwas hinteren Schwerpunkt bei der Krähe etwas Tiefe bei zu
mischen,
was bei einem stabileren, vorderen Schwerpunkt weniger oder
ganz entfällt !
Von "reinika"
in rcnetworkeingestellten
Werte, liegt der Neutralpumkt bei
114,63 (wenn es stimmt, wovon ich
ebenfalls ausgehe), ist mein Schwerpunkt bei 110
für mich noch nicht im kritischen Bereich, da ich das Modell
vielmehr etwas besser, sensibler für mich steuerbar ist.
Denn die Sense ist für mich kein Freiflugmodell, die ich schon
vor nun
fast 80 Jahren als Kind, aus Papier- Pappeflieger mit Rudol-333
geklebt und geflogen habe.
Schau mal hier: http://www.eichwaelder.de/Altes/altesschild276.html Möchte aber
keineswegs andere beeinflussen ihren Schwerpunkt in
eine etwas geringere Längsstabilität zu bringen,
da dieses
auch eine Ermessenssache eines jeden selbst ist.
hier einige veröffendlichte
Werte von reinika im http://www.rc-network.de/ Vitali
hat die Werte in Post 224 veröffentlicht: -
Der NP (Neutralpunkt) liegt bei 114.62mm ab Nase (LE). -
SP (Schwerpunkt) bei 104mm entspricht 5% STM (Stabilitätsmass). -
SP 103mm sind mit 5.8% STM angegeben -
SP 103.5mm sind daher 5.4% STM -
SP 99mm entsprechen damit 7.5% STM -
SP 114mm = indifferent, STM praktisch Null.
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und hier mein obligatorischer
Schaltplan mit meiner
Verdrahtung.
So ist man, bin ich noch nach
Jahren mit einem Blick darauf im
Bilde.
Antrieb
die
Anlenkungzu den
Flächenklappen
habe
ich mit
1,5mm verzinkten Eisendraht gemacht und dazu einer 2,5mm² oder
4mm² -Reihenklemme verwendet.
Die Verschraubung wurde aus Sicherheits- und Platzgründen mit 2
Stück
M3 oder M4 Imbusmadenschrauben gemacht.
Damit entsteht eine sehr
einfache, stabile und auch justierbare Anlenkung. (dargestellt an
einer Abbildung eines CORONA- und SKS-Servos)
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Zum ersten Mal habe ich ohne
Gelenk über einen Federstahldraht eine Quer- und Klappenanlenkung
gemacht
(man muss nicht immer wieder alles wie bisher machen, vor allen
wenns auch einfacher geht)
Mit der Funktion dieser einfachen, spielfreien Anlenkung
bin ich überrascht und sehr zu frieden!
Bei Druck unterstützt das
Plastikröhrchen gegen ein wegknicken und schützt somit
zusätzlich den relativ kurzen Stahldraht.
Bei Zug kann der
Stahdraht nicht reißen, da die Reißkraft weit
über
10Kg
liegt.
So habe ich eine einfache, gut funktionierende, spielfreie Anlenkung,
die bestimmt alterungsmäßig weit das Modell überlebt.
(der Drahtwickels kann auch durch ein
Umknicken des
Stahldrahtes ersetzen werden, da dieser sich dann 2fach in der
Klemme
befindet.
(Zu empfehlen sind die Klemmen aus Stahl, die aus Messing sind weniger
haltbar und dann mit Imbusmadenschrauben ausgerüstet,
habe aber auch schon die dazugehörigen verwendet.)
hier die unterschiedliche Antennenanortnung beider Sensenrümpfe
Im schwarzen Rumpf ist die Antenne , wie auch der Empfänger im
hinteren Rumpf eingebaut.
Im weißen Rumpf habe ich beide Antennen für den Transport
wie bei fast all meinen
selbstgebauten
und ausgerüsteten Modellen für den Transport, einziehbar
eingebaut.
Zur besseren Ansicht des
Antenneneinbau, habe ich diesen Schadowrumpf hier mit eingebracht.
Da alle
Servos Leistungsmäßig gut
und ausreichend dimensioniert sind, ergibt sich eine gute
Sicherheit bei einem geringen Stromverbrauch.
Dieser vor allen bedingt durch die sehr leichtgängigen
Ruder und
Klappen
sowie einen geringen aerodynamischen Widerstand.
Trotz seines geringen Gewichtes ist das Modell relativ schnell fliegbar,
aber auch traumhaft langsam ohne Abriss.
hier meine beiden
SENSE´N
Nach
dem ich einige Beschädigungen an den Flächen des weißen
Modells bei einem Chrash mir geholt hatte,
habe ich ein weiteres Modell bestellt und den heilen Rumpf
mit einer Nase versehen.
Mit diesen werde ich mit einem der 3 vorhandenen
Flächensätzen (einer davon repariet) als reinen Segler
bei leichteren Aufwinden als Lust- und Launeflieger oder z. B.
bei Hangflugwettbewerben einsetzen,
wo aus
der Hand wie an der
WAKU gestartet
wird. Das
Fluggewicht liegt
bei 1000g
bevor ich mir den zusätzlichen Seglerrumpf geleistet habe,
verwendete ich zum Wechsel des Antriebes eine Aufstecknase.
Diese habe ich in der gleichen Form, gewichtsgleich der Latte mit
Spinner angefertigt.
Zur festeren aber sicheren Steckung auf die Motowell. habe ich mittig
mit den passenden Gewichten
gut erkennbar Kabelummandelungen eingeharzt.
seit Jahrzehnten verwende ich diese Zugentlastung und Isolation mit
Pattex,
die wenn erforderlich restlos und ohne
Beschädigungen der Kontakte und Leitungen
auch wieder entfernt werden kann!
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Bei meiner zweiten F5J-SENSE ergab sich ein Problem mit dem
Antrieb.
Meine bisher sehr
zuverlässigen Leopardgetriebemotoren (inzwischen der 4.)
es passierte wahrscheinlich durch einen mettallisch/magnetischen Fremdkürper? 2 der 6 Magnete des Motors hatten sich
von der sich drehenden Glocke gelöst und blokierden das
kleine Motörchen.
Es blieb mir nichts anderes übrig als das Getrieberitzel mit einem
kleinen Gasbrenner
zu erwärmen und es abzuziehen,
Da sich kein Gegenstand im Motor befand, der die Blockade gebracht
hatte
und
dieses Übel bewirkte,
Vor Jahrenm als ich mir die LRK-Motoren selbst gebaut habe, so war es
für mich kein großes Problem diese Reparatur zu machen.
Dieie Klebestellen habe ich abgekrazt, angerauht und mit
Aceton entfettet.
So hatte ich eine gute Haftung mit den verwendeten Sekundenklebers.
.
Der Leopard, der noch keine Latte angetrieben hatte,
schnurrt jedenfalls wieder ohne Unwucht
wie Schmidt´s Katze !
Das zugehörige Ritzel für das Getriebe, habe ich
zuletzt passend mit Loctite-270 auf die Welle geschoben und befestigt.
Es war eine Arbeit, die mir auch schon viel Freude gemacht hat, als ich
vor Jahren meine LRK-Motore noch selbst baute.