F3J - Modell ELASTO
(meine kleine Baubeschreibung und Vorstellung der Besonderheiten des Modells)
Wie ich bereits in der Übersichtsseite erwähnt habe, das außergewöhnliche Modell mit der Flächenprofiländerung.
Meine Bauausführung um auch zu beweisen, dass es auch anders und einfacher geht.
Mein Motto war schon immer  "auf den Versuch kommts an" und alles so einfach wie möglich zu machen,
was fast immer positiv war.
Als

.        Leergewichte – ELASTO         .

Rumpf mit Leitwerken und Haube  =   250g

Fläche links (Mittelteil+Außenteil) =   435g

---„--- rechts ----------„--------------  =   434g

                  Flächenverbinder            =   112g 

                                             Summe                = 1231g

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 Die geringe Gewichtsabweichung von den beiden Flächenhälften obwohl diese aus zwei Teilen bestehen,
(das Mittelteil und das Außenteil/Ohr).
Für mich Präzision, für die Anderen vielleicht Zufall?

Über die Oberfläche des Modells brauche ich wohl kaum etwas von Jaro Müller - Modelle zu sagen.
Nicht nur diese glänzen gewaltig, auch hat er sich einiges Neues einfallen lassen wie die Arretierung des
 Pendel-V-Leitwerkes und Anderes.
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als erstes mein obligatorischer Aufriß und die Schwerpunktbestimmung
nach
Dietrich Meissner und Jörg Rußow / Peter Erang.
Diese war bisher downloadbar: http://home.germany.net/100-173822/schwerp.htm

Aber Vorsicht!
Aufmerksam gemacht von einem Modellflugfreund aus Kirchheim/Teck, der einen ELASTO bestellt hat
und mich per eMail fragte:
"Warum Jaros Empfehlung den Schwerpunkt bei 90
mm ist und nach der Berechnung von Jörg R. und Peter E. weiter hinten?"
Auch Jaro hat mich angerufen das Modell nicht mit der Wölbung nach oben herunter zu heizen, gaß es da Probleme geben kann.
Mit der Wölbung nach unten (positiv) aber nicht und er würden noch daran arbeiten.

Es wurde mir Bewusst, dass
bei diesem Modell, wo keine Klappenverstellung sondern eine Profiländerung stattfindet,
 es zu einer Unterschneidung neigen kann, wenn in der Schnellflugstellung der Schwerpunkt sich zu weit hinten befindet.

Für diejenigen, die das Modell auf den Kopfstellen und einmal so richtig herunter heizen müssen,
wird es wahrscheinlich für sie zu einem unvergessenen Erlebni kommen.


Da ich nicht wie die Vögel die Pfeilung, Geometrie der Flügel oder Gewichtsverlagerung verändern kann,
 werde ich entsprechend der Windverhältnissen und Phaseneinstellungen den Schwerpunkt
durch Gewichtszugabe oder Gewichtsentnahme in der Rumpfnase verändern und die Längsstabilität annähernd optimieren.

Man kann halt nicht alles haben und das vor allen in der Fliegerei, sie ist und bleibt für uns immer ein Kompromiss!
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Als erstes habe ich mich entschlossen mit den mir vorhandenen Bauteilen und meinem bescheidenen
Möglichkeiten entsprechend
theoretisch den Einbau anzugehen, wozu vor allem die Installation des Modells gehört.
Als Versorgungsspannung werde ich zwei starke 18650  Liion 20A Zellen verwenden,

Die Lockhausener empfohlen mir hochstromfähige und keine mit thermischer Sicherungsabschaltung zu verwenden,

die bei einer Überlastung abschalten, was auch mir einleuchtet.
Während der Ausführung kann es passieren, dass man umdisponieren muss, wenn z.B. manches Servo besser passt, als man zur Verfügung hat.
Aus Sicherheitsgründen verlöte ich fast immer die Verkabelung wo nicht getrennt werden muss.
Die Versorgungsspannung führe ich mit den Leitwerkservos dem Empfänger zu.
So habe ich mit zwei Steckverbindungen dem Empfänger die Versorgungsspannung zugeführt.
Dann ist es mit einem doppelten Leiterquerschnitt und 2 Steckkontakte parallel.
  (siehe obigen Schaltplan)
  Bei der Verlötung ergibt sich ebenfalls mehr Sicherheit,
denn jede unnötigr E.-Steckverbindung ergibt eine zusätzliche Unsicherheit, die ich somit vermeiden kann.
Selbstverständlich ist mir klar,dass es noch einige andere Möglichkeiten der elektrische Modellversorgung gibt, z.B. siehe hier!
die ich schon mehrfach verwendet habe, ist aber jedem freigestellt wie man es macht oder machen kann.

Für mich ist diese Variante mit den zwei LiNiMnCO02/20A-Zellen als Stromversorgung neu
 und bin gespannt auf ihren technischen und praktischen Einsatz.

Als Empfänger verwende ich den Futaba R617FS (8K) oder den weitaus preiswerteren, gleichwertigen FrSky TFR6 (7K).
Hier meine Vergleichsmessungen der Empfänger im Bezug auf Reichweite
und dem zuverlässiges Arbeiten bei absinkender Versorgungsspannung, siehe
hier!

Leider muss ich bei der Verwendung des 8K- oder 7K- Empfänger, wie ich schon erwähnte, eine Drehrichtung machen muss
 (siehe Schaltplan) und hier!
Diejenigen, die wenig selbst machen und vor allen weniger elektronische Kenntnisse haben (obwohl sie alles Wissen und können),
ist davon ab zu raten, zumal sie ja auch keine Baubeschreibung eines anderen brauchen.

Für mich war es einfacher, schneller und billigeres so zu machen.



Hier vorab im vollen Glanz zusammengesteckt. die Flächenhälften lasse ich auch zusammengesteckt jeweils in einer Tasche,
die Taschen habe ich auch als erstes mit einem Heißluftföhn geschweißt, bevor die ersten Maken am nackten Modell sich ereigneten.
Anleitungen bekommst bekommt man reichlich im NET unter "Flächenschutztaschen selber machen"
.
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Hier die schon von Peter im Forumangekündigte geniale Lösung des Pendelhöhenruder





demnächst gehts weiter!

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